MK genehmigt Haushalt in Altena nach Buchungsfehlern

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MK genehmigt Haushalt in Altena nach Buchungsfehlern

Der Märkische Kreis hat den Haushalt 2026 der Stadt Altena genehmigt - nach einem aufwendigen Korrekturprozess wegen Buchungsfehlern in Millionenhöhe. Das voraussichtliche Defizit für dieses Jahr beträgt rund 9,4 Millionen Euro - auch Rücklagen gibt es keine mehr.

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Haushalt 2026 in Altena genehmigt - Planungssicherheit nach Berechnungsfehlern

Der Märkische Kreis hat den Haushalt 2026 sowie das Haushaltssicherungskonzept der Stadt Altena für die Jahre 2026 bis 2036 genehmigt. Damit kann die Haushaltssatzung für das laufende Jahr in Kürze offiziell bekannt gemacht werden. Der Genehmigung war ein aufwendiger Korrekturprozess vorausgegangen. Nach der ursprünglichen Verabschiedung des Haushalts durch den Stadtrat Mitte Juli hatte die Kommunalaufsicht des Märkischen Kreises den Haushalt geprüft und dabei eine Finanzierungsdifferenz von 1,25 Millionen Euro festgestellt. Rückstellungsmaßnahmen in Höhe von 1,4 Millionen Euro waren falsch verbucht worden. Der Stadtrat musste den Haushalt daraufhin in einer erneuten Sitzung am 14. September neu beschließen.

Altena mit 9,4 Millionen Euro Defizit: Ausgaben übersteigen Einnahmen deutlich

Die Haushaltslage der Stadt Altena bleibt trotz der Genehmigung angespannt. Nach den vorgenommenen Korrekturen ist das Defizit für 2026 mit rund 9,39 Millionen Euro beziffert. Da keine Rücklagen mehr zur Verfügung stehen, kann dieses Defizit nicht ausgeglichen werden. Um die gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben der Kommune erfüllen zu können, muss die Stadt 8,7 Millionen Euro Kredite aufnehmen. Auch für die Jahre 2027 bis 2029 werden weiterhin negative Ergebnisse erwartet.

Haushaltssicherungskonzept: Altena will Finanzen bis 2036 stabilisieren

Mit dem genehmigten Haushaltssicherungskonzept verpflichtet sich die Stadt Altena, ihre finanzielle Situation schrittweise zu verbessern. Der strukturelle Haushaltsausgleich soll spätestens im Jahr 2036 erreicht werden. Die vorgesehenen Konsolidierungsmaßnahmen und Einsparziele müssen dafür vollständig umgesetzt werden. Können einzelne Maßnahmen nicht realisiert werden, sind entsprechende Ersatzmaßnahmen zu finden. Zusätzliche Haushaltsverbesserungen sollen dazu genutzt werden, bestehende Defizite weiter zu reduzieren, wie etwa einige zuvor beschlossene Steueranpassungen in Altena.