FH Südwestfalen forscht zu Bakterien in Springbrunnen

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FH Südwestfalen forscht zu Bakterien in Springbrunnen

An der Fachhochschule Südwestfalen mit Standort in Soest läuft ein Forschungsprojekt zu Bakterien in Springbrunnen. Ziel ist ein System, das Belastungen künftig automatisch erkennen soll.

© Christian Klett, FH Südwestfalen

Projekt SpriBak an der FH Südwestfalen

Nach Angaben der Hochschule entwickelt ein Forscherteam im Projekt SpriBak ein mikrobiologisches Überwachungssystem für Springbrunnen. Damit sollen Bakterien automatisiert erkannt und Gesundheitsrisiken bei der Nutzung dieser Brunnen als Wasserspiel vermieden werden.

Wasserqualität in Springbrunnen im Blick

Die Fachhochschule teilt mit, dass es auch um die technische Weiterentwicklung von Springbrunnenanlagen geht. Ziel sei ein Aufbau, der Bakterienbelastungen vorbeugen und sie verringern könne. Das Projekt läuft in Kooperation mit der AquaActiv Springbrunnen- und Wassertechnik GmbH aus Lage.

Vorstudie zeigt Belastungen

Laut Hochschule hat das Team in einer Vorstudie Wasserproben aus öffentlichen Springbrunnen ausgewertet. Demnach lagen 65 Prozent von 280 Proben aus dem Sommer 2023 über den Bewertungsgrenzen für die Bakterienbelastung. Aktuell werde an einer automatisierten Testkammer gearbeitet.