Dramatischer Brand in Welver

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Dramatischer Brand in Welver

In Welver stand dieses Wochenende (05.-06.07.) ein Wohnhaus in Flammen, zwei Menschen wurden verletzt. Auch am Tag danach flammten immer wieder Glutnester auf. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

© Feuerwehr Welver

Wohnhaus in Welver brennt

Am Samstagmorgen ist in Welver ein Wohnhaus an der Birkenstraße in Brand geraten. Besonders dramatisch: Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich noch zwei Menschen im Gebäude. Sie konnten rechtzeitig gerettet werden, kamen jedoch mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus.

© Feuerwehr Welver
© Feuerwehr Welver

Großeinsatz und Unterstützung aus Werl und Soest

Dichter Rauch drang aus dem Obergeschoss und dem Dachstuhl, als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen. Die Feuerwehr leitete sofort die Menschenrettung ein – sowohl im Innenangriff als auch von außen über tragbare Leitern, einen Sprungretter und die Drehleiter aus Werl. Die Feuerwehr Soest unterstützte wenig später mit einer weiteren Drehleiter, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Das Übergreifen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden.

Immer wieder neue Glutnester

Die Lage blieb jedoch auch nach dem ersten Löscherfolg kritisch: Am Sonntagmorgen (06.07) wurde die Feuerwehr erneut alarmiert – wieder war Rauch aus dem Gebäude aufgestiegen. Beim Einsatz entdeckten die Kräfte Glutnester und eine akute Einsturzgefahr. Die hölzernen Balken in der Geschossdecke waren durch das Feuer und Löschwasser stark beschädigt.

Um sicher weiterlöschen zu können, wurde das Dach großflächig geöffnet und der Brand gezielt von außen bekämpft. Zum Abschluss wurde das komplette Dach mit Löschschaum abgedeckt, um weitere Aufflammungen zu verhindern.

© Feuerwehr Welver
© Feuerwehr Welver

Polizei ermittelt – Nachbarn helfen

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr bedankt sich bei den Anwohnern, die bei hohen Temperaturen spontan Wasser und Snacks für die Einsatzkräfte bereitgestellt haben – eine willkommene Unterstützung bei einem kräfteraubenden Einsatz, der für viele Beteiligte erst am frühen Samstagnachmittag endete.